Public Institution
Lower East Side

International Center of Photography



Das International Center of Photography (ICP) ist eine der führenden Institutionen für Fotografie und visuelle Kultur weltweit. Gegründet im Jahr 1974, hat sich das ICP zu einem bedeutenden Zentrum für die Erforschung, Ausstellung und Lehre von Fotografie entwickelt. Mit seinem Hauptsitz in New York City spielt das ICP eine entscheidende Rolle in der Förderung des Verständnisses für die Kunstform und deren Einfluss auf die Gesellschaft. Geschichte und Entwicklung Das ICP wurde von der Fotografen und Kuratorin Cornell Capa gegründet, um das Erbe der Fotografie als Kunstform zu bewahren und zu fördern. Ursprünglich in einem kleinen Raum in Manhattan untergebracht, hat sich das Zentrum über die Jahre hinweg vergrößert und ist heute in einem modernen Gebäude an der Bowery ansässig. Die Umzüge und Erweiterungen spiegeln das Wachstum und die zunehmende Bedeutung der Fotografie in der zeitgenössischen Kunst wider. Ausstellungen und Sammlungen Das ICP beherbergt eine beeindruckende Sammlung von über 200.000 Fotografien, die von historischen Meisterwerken bis zu zeitgenössischen Arbeiten reicht. Die Ausstellungen im ICP sind vielfältig und reichen von retrospektiven Blicken auf berühmte Fotografen bis hin zu thematischen Ausstellungen, die aktuelle gesellschaftliche Themen beleuchten. Zu den bekanntesten Fotografen, deren Arbeiten im ICP ausgestellt werden, gehören Ansel Adams, Dorothea Lange und Cindy Sherman. Die Ausstellungen sind nicht nur darauf ausgelegt, die Kunst der Fotografie zu präsentieren, sondern auch um Diskussionen über die Rolle der Fotografie in der Gesellschaft anzuregen. Häufig werden begleitende Programme, Vorträge und Workshops angeboten, die den Besuchern die Möglichkeit geben, tiefer in die Themen einzutauchen. Bildung und Workshops Ein zentrales Anliegen des ICP ist die Bildung. Die Institution bietet ein breites Spektrum an Kursen und Workshops für alle Altersgruppen und Erfahrungsstufen an. Diese reichen von Einführungen in die Fotografie bis hin zu spezialisierten Kursen in digitaler Fotografie, Bildbearbeitung und Dokumentarfotografie. Die Programme sind darauf ausgelegt, die kreativen Fähigkeiten der Teilnehmer zu fördern und ihnen das nötige Wissen zu vermitteln, um ihre eigenen fotografischen Projekte zu realisieren. Zusätzlich zu den regulären Kursen bietet das ICP auch Stipendien und Mentorenprogramme für aufstrebende Fotografen an, um ihnen den Einstieg in die professionelle Welt der Fotografie zu erleichtern. Community und Veranstaltungen Das ICP ist nicht nur ein Ort für Ausstellungen und Bildung, sondern auch ein lebendiges Zentrum für die Gemeinschaft. Regelmäßig finden Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und Buchpräsentationen statt, die die Interaktion zwischen Fotografen, Kunstschaffenden und dem Publikum fördern. Diese Veranstaltungen bieten eine Plattform für den Austausch von Ideen und Perspektiven und tragen zur Schaffung eines dynamischen Dialogs über die Rolle der Fotografie in der modernen Welt bei. Fazit Das International Center of Photography in New York ist eine unverzichtbare Institution für alle, die sich für Fotografie und visuelle Kultur interessieren. Mit seinen vielfältigen Ausstellungen, umfassenden Bildungsprogrammen und engagierten Gemeinschaftsveranstaltungen hat sich das ICP als ein führendes Zentrum für die Erforschung und Förderung der Fotografie etabliert. Ein Besuch im ICP ist nicht nur eine Gelegenheit, beeindruckende Fotografien zu sehen, sondern auch eine Chance, die tiefere Bedeutung dieser Kunstform zu erkunden und zu verstehen.


1 2 NYCGO 3 4





New York Lexikon