Nightlife
Midtown

Cotton Club



The Cotton Club war ein legendärer Nachtclub in New York City, der in den 1920er und 1930er Jahren berühmt war. Der Club befand sich in Harlem, einem Stadtteil, der zu dieser Zeit ein Zentrum der afroamerikanischen Kultur war. Der Cotton Club wurde 1923 von Owney Madden, einem irisch-amerikanischen Gangster, eröffnet und schnell zu einem der bekanntesten und exklusivsten Nachtclubs in New York City. Der Club war bekannt für seine opulenten Dekorationen, seine Live-Musik und seine extravaganten Shows. Die Gäste des Cotton Club waren meist weiße New Yorker, die sich von der exotischen Atmosphäre und der lebendigen Musik des Clubs angezogen fühlten. Der Club war jedoch auch ein Symbol der Rassentrennung, da afroamerikanische Künstler und Musiker nur als Unterhaltung für das weiße Publikum auftreten durften, aber selbst nicht als Gäste im Club willkommen waren. Trotz dieser widersprüchlichen Geschichte ist der Cotton Club ein wichtiger Teil der Geschichte von Harlem und der afroamerikanischen Kultur in den USA. Viele berühmte Künstler und Musiker traten im Cotton Club auf, darunter Duke Ellington, Cab Calloway und Bessie Smith. Der Club war auch ein wichtiger Treffpunkt für die Harlem-Renaissance, eine kulturelle Bewegung, die in den 1920er und 1930er Jahren die afroamerikanische Kultur und Identität feierte. Heute gibt es in New York City einen neuen Cotton Club, der sich an die Tradition des ursprünglichen Clubs anlehnt. Der neue Club befindet sich in der 125. Straße in Harlem und bietet Live-Musik, Tanz und Unterhaltung an. Der Club ist ein beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische, die die lebendige Atmosphäre und die reiche Geschichte von Harlem erleben möchten.


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